Der schwedische Energieversorger Öresundskraft investiert in die Überwachung des Fernwärmenetzes

2024.10.09

Öresundskraft, ein schwedischer Energieversorger, der für die Fernwärme- und Stromversorgung in Helsingborg verantwortlich ist, modernisiert die Überwachung seines Fernwärmenetzes. Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen und Wartungskosten zu senken, implementiert das Unternehmen neue Sensortechnologie – und hat Wioniq für dieses Projekt ausgewählt. Die Investition könnte Einsparungen in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro ermöglichen.

„Unsere Philosophie ist einfach: Was man messen kann, kann man auch steuern. Mehr Messinstrumente liefern uns die Daten, die wir benötigen, um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und unsere Ressourcen optimal zu nutzen“, sagt Magnus Ohlsson, Technischer Leiter für Fernwärme- und Fernkältenetze bei Öresundskraft.

Im Besitz der Stadt Helsingborg gehört Öresundskraft zu den führenden Energieversorgern im Süden Schwedens. Das Unternehmen betreibt das Fernwärmenetz von Helsingborg, das unter anderem ein 55 Kilometer langes Eternit-Rohrleitungsnetz umfasst. Um die Überwachungsmöglichkeiten zu verbessern, hat Öresundskraft kürzlich Sensoreinheiten von Wioniq beschafft.

Ziel ist es, Echtzeitinformationen zu gewinnen, die helfen, kostspielige Ausfälle zu verhindern. Laut Ohlsson könnten die Einsparungen erheblich sein:
„Durch die frühzeitige Erkennung von Problemen haben wir eine deutlich bessere Chance, unsere Eternit-Rohre zu reparieren, anstatt sie komplett zu ersetzen. Das könnte uns rund 27 Millionen Euro sparen.“

Wioniq wird eine nicht-stationäre Sensoreinheit bereitstellen – eine innovative, neu entwickelte intelligente Lösung, die den Wasserstand, die Wasserpräsenz, Temperatur und Luftfeuchtigkeit innerhalb der Rohrleitungen misst. Insgesamt sollen 900 Einheiten im Netz von Öresundskraft installiert werden.

Bei der Beschaffung legte Öresundskraft besonderen Wert darauf, Sensoren zu finden, die den hohen Feuchtigkeitswerten in den Rohren standhalten, ohne zu korrodieren. Die Größe war ein weiterer entscheidender Faktor, um eine effektive Installation zu gewährleisten. Nachdem die technischen Anforderungen erfüllt waren, fiel die Entscheidung auf Wioniq aufgrund des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses:
„Wir haben uns für Wioniq entschieden, weil sie die Qualität bieten, die wir benötigen, zu einem wettbewerbsfähigen Preis“, sagt Ohlsson.

Der Vertrag läuft über acht Jahre, wobei die vollständige Installation aller 900 Sensoren bis Ende 2025 oder Anfang 2026 abgeschlossen sein soll. Nach der Installation wird erwartet, dass die Sensoren mindestens zehn Jahre – idealerweise zwanzig Jahre – voll funktionsfähig bleiben.

Bei Wioniq sind die Erwartungen an die Wirkung dieser Lösungen hoch:
„Wir sind unglaublich stolz, diesen Auftrag erhalten zu haben. Jetzt, wo wir das Einsparpotenzial von Öresundskraft durch unsere innovativen und effizienten Lösungen vollständig verstehen, sind wir engagierter denn je“, sagt Karl-Johan Wirfalk, CEO von Wioniq.

 

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